Intelligenter Mülleimer am Kinderspielplatz
Sensoren ermitteln den Füllstand im Mülleimer
Am Wasserspielplatz im LoRaPark befinden sich ein Mülleimer, in dem ein intelligenter Sensor die aktuelle Müllmenge misst. Die Sensordaten zeigen uns an, ob und wann der Mülleimer geleert werden muss. Eine persönliche Überwachung durch einen Mitarbeiter vor Ort ist nicht mehr nötig, was Zeit und Benzinkosten spart. Solche Füllstandssensoren kommen nicht nur in Mülleimern, sondern auch in Silos, Wassertanks und Unterflurcontainern zum Einsatz.
Intelligente Müllbehälter sind sinnvoll, um materielle als auch personelle Ressourcen sparen zu können. Vor allem in schwer zugänglichen Bereichen ist eine Fernüberwachung von Füllständen hilfreich, um unnötig komplizierte Leerungen zu vermeiden.
Im LoRaPark Zeitz wollen wir zeigen, dass durch den intelligenten Einsatz von Funktechnik, Informationen über weite Entfernungen transportiert und abgerufen werden können. Die aktuellen Füllstände der beiden Müllbehälter werden nachfolgend prozentual visualisiert.
Abfallbehälter am Wasserspielplatz
Wie wird der Füllstand ermittelt?
Dies geschieht mithilfe von Ultraschalltechnologie. Die vom Sensor ausgesendeten Schallwellen treffen auf den Müll im Mülleimer und werden zum Sensor zurückgeworfen. Anhand des Laufzeitverhaltens der zurückgeworfenen Wellen kann dann ermittelt werden, wie voll der Müllbehälter im Moment ist. Dabei gilt: Je schneller die Schallwellen zum Sensor zurückgeworfen werden, umso voller ist der Mülleimer.
Wie kann das Versorgungsunternehmen über den übervollen Müllbehälter informiert werden?
Damit man als Kommune wirtschaftlich und vor allem kostenorientiert handeln kann, werden in smarten Städten immer häufiger intelligente Systeme zur Zustandsüberwachung eingesetzt. Erreicht die Füllmenge innerhalb des Müllbehälters einen kritischen Punkt, kann der Sensor so programmiert werden, das eine automatische Zustandsmeldung erfolgt. Im Falle des LoRaPark Zeitz wird eine automatisch generierte Mail an die Schlossparkverwaltung gesendet, die dann wiederum das zuständige Entsorgungsunternehmen informiert.